Category Case Study
Raumkonzept_VR-Bank_Dicide

Einen Hochwasserschaden als Sprungbrett für modernes Arbeiten bei der VR Bank Nord

Wenn Hochwasser zur Chance wird: Die neue Arbeitswelt der VR Bank Nord

Raumkonzept_VR-Bank_Dicide

Wie ein Neustart nach einem Schaden zum Sprungbrett für modernes Arbeiten wurde und warum der Einzug im März 2026 für alle Beteiligten ein echter Moment der Freude war. 

Der Ausgangspunkt: Nicht reparieren. Neu denken. 

Ein Hochwasserschaden an einem Standort hätte für die VR Bank Nord eG ein rein operatives Problem sein können: beheben, weitermachen, vergessen.  
Stattdessen stellte die Genossenschaftsbank aus Schleswig eine grundlegendere Frage:  

Wie soll unsere Arbeitswelt eigentlich in Zukunft aussehen? 

Diese Entscheidung, den Schaden nicht als Rückschritt, sondern als Anstoß zu nutzen, war der Beginn einer tiefgreifenden Transformation. Gemeinsam mit der modern workplace factory von Dicide startete die VR Bank Nord das Raumprojekt mit dem Ziel, am Standort Königstraße in Schleswig eine moderne Kunden- und Arbeitswelt zu schaffen, die zusätzlich den zweiten Standort Stadtweg vollständig integriert. 


Das Projektteam: neutral, nah dran, vertrauensvoll

Die Consultants Helena Breyhahn und Christoph Schröder von Dicide begleiteten das Projekt von der ersten Bestandsaufnahme bis zum Einzug. Koordiniert wurde die Zusammenarbeit auf Seiten der VR Bank Nord von Jonas Winkler, Leiter Digital & Service. 

Was das Projekt von Beginn an auszeichnete: Dicide trat nicht als voreingenommener Meinungspusher auf, der einfach nur eine fertige Lösung aus der Schublade überstülpen will, sondern als neutrale Instanz, die ohne politische Interessen die tatsächlichen Bedarfe der Organisation erfasste. 

„Es hat enorm geholfen, sich vorab die Zeit zu nehmen, einen guten Plan zu machen und diesen dann iterativ feinzuschleifen,“ beschreibt Jonas Winkler den Prozess.  
„Die Zusammenarbeit mit Dicide war offen, vertrauensvoll, klar und direkt. Genau so haben wir uns das gewünscht.“


Die Methode: Betroffene zu Beteiligten machen
 

Im Zentrum des Dicide-Ansatzes stand ein Prinzip, das einfach klingt, in der Praxis aber selten konsequent umgesetzt wird:  
Alle, die von den Veränderungen betroffen sind, werden auch beteiligt. 

Das bedeutete: Nicht nur eine Bedarfsumfrage verschicken, sondern Interviews mit Teams aus allen Bereichen führen. Vom Privatkundenberatung über das Marketing bis zur IT, vom Gebäudeservice bis zur Hausmeisterin. Aus diesen Gesprächen entstanden Erkenntnisse, die kein formeller Fragebogen hätte heraushören können. 

Zum Beispiel: Die IT-Mitarbeitenden, die täglich Rechner aufsetzen, brauchen eine Steckdosenleiste direkt auf dem Tisch – nicht irgendwo an einer Wand. Der Empfangsbereich sollte wärmere, zonierte Lichtquellen erhalten, nicht die kaltweiße Beleuchtung.

Kleine Details, die im Arbeitsalltag (und in der Mitarbeitendenzufriedenheit!) einen großen Unterschied machen. 

„Wir haben nicht entschieden, wir haben zugehört, strukturiert und begleitet,“ beschreibt Christoph Schröder den Ansatz. „Die Gespräche mit den Menschen, die täglich im operativen Geschäft sind, haben das Konzept erst wirklich gut und belastbar gemacht.“ 


Die Transformation: Zwei Standorte, eine neue Arbeitswelt

Das fertige Konzept sah eine vollständige Neuausrichtung des Standorts Königstraße vor. Sowohl in der Arbeitswelt als auch in der Kundenwelt. 

Was sich in der Arbeitswelt veränderte: 

  • Führungskräfte haben die Möglichkeit, Arbeitsplätze bei ihren Teams zu nutzen; Hierarchien werden räumlich aufgebrochen 
  • Neue Fokusräume für konzentriertes Arbeiten und vertrauliche Gespräche 
  • Kreativ- und Begegnungsflächen für informellen Austausch und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit 
  • Der gesamte Standort Stadtweg wurde integriert: kürzere Wege, mehr Begegnung, eine gemeinsame Kultur 


Was sich in der Kundenwelt veränderte:
 

  • 6 dedizierte Beratungsräume im Erdgeschoss, zentral und barrierefrei zugänglich 
  • Kundenverkehr wird räumlich klar von der internen Arbeitswelt getrennt 
  • Service Points übernehmen den Empfang des gesamten Hauses 
  • Einheitliches Erscheinungsbild im Stil anderer VR-Bank-Nord-Standorte: Wiedererkennungswert und regionale Verbundenheit durch moderne Wandgestaltung, passend zum Corporate Design der VR Bank 

In Zahlen: 103 Mitarbeitende arbeiten auf 89 Standardarbeitsplätzen mit einer Arbeitsplatzquote von 0,86 – flexibel, effizient und ohne Engpässe. 


Die Umsetzung: Ein Plan, dem man vertrauen kann

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die enge Kooperation mit dem ausführenden Baupartner stücker – einem Unternehmen, das die baulichen Gegebenheiten der VR Bank Nord, weitere Standorte und viele Protagonisten bereits gut kannte. Gemeinsam sorgte das Trio aus Dicide, VR Bank Nord und stücker dafür, dass aus dem Konzept Realität wurde. 

„Erst Konzept und Struktur, dann in der Umsetzung iterativ feinschleifen,“ fasst Jonas Winkler die Projektphilosophie zusammen. „Und Widerstände auch einfach mal aushalten. Nicht jede Veränderung wird sofort geliebt, aber ein wirklich guter Plan trägt sich selbst.“ 


Der Einzug: Mehr als ein Umzug

Im März 2026 bezog die VR Bank Nord dann endlich ihren neuen Standort. Christoph und Helena waren persönlich vor Ort und erlebten etwas, das selten ist in Veränderungsprojekten. 

Die Mitarbeitenden, deren Gewohnheiten soeben komplett über Bord geworfen wurden, deren Arbeitsplätze sich verändert hatten, deren gesamte Arbeitsroutine plötzlich neu war – sie kamen auf die Dicide-Consultants zu und sagten: „Hey, die Leute von Dicide sind da – schön euch zu sehen!“  

„Das war das ehrlichste Feedback, das wir bekommen konnten,“ erzählt Helena Breyhahn. „Wir haben viel verändert. Und sie mögen uns trotzdem noch. Oder vielleicht gerade deswegen.“ 

Arne Wilkens, Leiter des Privatkundenbereichs Schleswig und Chef des Bereichs mit den gravierendsten Veränderungen, zieht sein Fazit knapp: „Ich hatte anfangs Bauchschmerzen. Heute denke ich: Warum haben wir das nicht früher schon so gemacht?“ 


Was dieses Projekt lehrt

Das Projekt VR Bank Nord zeigt, was modernes Workplace Consulting leisten kann und was es dafür braucht: 

  1. Neutrale Begleitung ohne eigene politische Agenda und Schema F 
  1. Echte Partizipation – nicht Umfragen, sondern persönliche Gespräche 
  1. Mut zur Struktur – ein guter Plan, dem man wirklich vertraut 
  1. Starke Partnerschaften in der Umsetzung 
  1. Gute Führung auf Kundenseite, die Widerstände aushält und Veränderung ermöglicht 

Das Ergebnis ist keine schöne Broschüre oder tolle Theorie.  
Es ist eine Arbeitswelt, die täglich genutzt, geliebt und weiterentwickelt wird. 

Ihr wollt mehr über die modern workplace concepts
von der modern workplace factory erfahren?

Dann sprecht uns an! Wir begleiten euch von der ersten Idee bis zum Einzug. 

Bereit, loszulegen?

Moderne Arbeitswelten, modern workplace, Digitalisierung,
Cloud-Technologien – alles beginnt mit der Offenheit, Neuland zu betreten.

Die gute Nachricht:
Ihr müsst nur den ersten Schritt tun.

Eine Nachricht genügt und wir stehen euch unverbindlich zur Seite und finden gemeinsam heraus, welche Lösungen euer Unternehmen jetzt voranbringen.

Jetzt kostenlose Beratung anfragen!
top
Simplifying IT
for a complex world.
Platform partnerships
Services
Business Challenges

Digital Transformation

Security

Automation

Gaining Efficiency

Industry Focus